Beflügelt

Fasten and unfasten.

Check in, Transfer, Boarding, Welcome to Seoul!

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… In Zeitraffer, tatsächlich befinde ich mich zu Beginn dieses Eintrags(12.07,15:00) noch in Wien am Flughafen mit Aussicht auf Fliegern auf der Startbahn. Mein Knie-Gewackel vor lauter Aufregung, lässt sich nicht mehr abstellen. Erstmals geht es nach London und von dort nach far far away!
Komischerweise ist die Stimmung am Wiener Flughafen sehr gedämpft, no hustle and bustle wie in Dubai oder Abu Dhabi, wo im Gate-Bereich jedem entweder der professionelle Dauerreisende anzumerken ist oder, wie in meinem Fall das Gewackel sämtlicher Extremitäten und der Ohh-Blick auf die Landebahn. Hier begegnen mir Augen auf Halbmast, gelangweiltes in das Handy glotzen und vor allem RUHE! Es ist so ruhig. .  Der Boden schluckt die Schritte und das Förderband ist so fein geschmiert, dass selbst ein stürzender Passagier wohl unbemerkt dahin befördert wird.

International Airport.. Für mich als kleines Mädchen das Tor in den Himmel, der ausgewählte Gate der geheimnisvolle Schrank in eine andere Welt! Alle wirken sie irgendwie gleich, eine große Union von einheitlicher Kleidung, ordentlichen gerade abgesteckten Wegen, steifen aber reichlichen Sitzgelegenheiten, immer etwas zu kühl temperiert und stets den identen Durchsagen. Gleichzeitig gibt jeder einen Eindruck von dem jeweiligen Land.

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Wien: kühl, ordentlich, gerade.
Dubai: groß größer protzig, mit indoor Insel.
Abu Dhabi: kalt wie ein Kühlschrank, stylish reiht sich ein Label neben das andere!
Colombo oder Mumbai: Chaos, Menschen, noch mehr Chaos!

Wie wird wohl Seoul?
I’ll see soon!

Ich habe gerade einen Blick in meinen hübschen Pass mit dem weniger hübschen Foto geworfen und voller Stolz die Stempel durchgesehen, nur Mexiko hat mir da den Spaß verdorben: Unvollständig, an den Rand gedrückt und verschmiert! Manche haben ja echt keine Arbeitsmoral!
Von Korea erwarte ich da mehr!

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(12.07, 20:32)Fazit zu Heathrow Airport: leckere Sandwiches, die typische britische Über-Höflichkeit (yes mam, no mam, please, thank you thank you thank you!) und eine typische Diyani-Aktion, von denen es wohl mehrere geben wird. Ich lese, dass Mobilgeräte aufgeladen sein müssen, damit zum Beweis auch eingeschaltet werden können. Ich denk mir, ja gut besser ich lade mein Teil. Suche in der vollen Überzeugung mein Kabel im linken hinteren Eck der Tasche verstaut zu haben, danach. Natürlich war es nicht links, auch nicht rechts. Ich, nur leicht panisch, beschließe, da weiter überzeugt, dass ich es vergessen habe, mir ein neues zu kaufen. Mit der bereits erwähnten Höflichkeit, wird mir ein Kabel inklusive Multistecker für alle Herrenländer günstig angeboten. Ich schlage zu und bitte drum, dass es gleich ausgepackt werde. UND WÄHREND der Mensch den Stecker auspackt, schießt mir, WO das Kabel ist! In meiner Kameratasche! Ich war ja so schlau, es schnell bei der Hand haben zu wollen!
Ich sag mir immer wieder, mit mehr als einer Tasche und vier zu koordinierenden Gliedmaßen, bin ich schon voll beschäftigt. Eine zweite Tasche ist die reinste Tortur für mein Hirn, das gerne alles vergisst, was nicht an meinem Körper baumelt! Ich lasse auch gern mal was fallen, was ich bis dahin in der Hand gehalten habe… Es muss da in meiner zentralen Schaltstelle eine Fehlschaltung geben.

Der Flieger ist über eine Stunde verspätet abgehoben, aber das ließ mich kalt, ich hatte es ja nicht so eilig.

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Interior war nichts besonderes, alles wirkte als ob sich einer beim Design in Teppichbeläge verliebt hätte und einfach mal alles in so einen komischen Stoff ausgekleidet hat.
Zum Essen gab es natürlich koreanisches Bibimbap mit einer ganzen Tube Hot Chili Paste

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Ich kann nur sagen: Ausgezeichnet! Schön einfach! Da das onboard entertainment aus dem Jahre 1990 übernommen wurde, die Filme also alle schon angefangen hatten, begab ich mich nach einem Plausch mit meinen Nachbarn in einen sehr oberflächlichen Schlummer.
Ein sanftes Erwachen hab ich bei einem Flug noch nie erlebt, sie knallen das Flutlicht an, und im selben Moment bewegen sich schon die ersten Wägen durch die Gänge. Wer könnte also schneller auf den Beinen sein als ich? Tja, zum Beispiel die zehn Passagiere, die vor dem Klo Schlange stehen.
Und eine weitere Enttäuschung oder Gruselaktion: Bulgogi zum Frühstück!? Ja schon recht, dass es in Korea 14:30 ist, aber ich will mein Marmeladebrot!!

(20:30, 13.07)In Seoul angekommen, traf mich die gefürchtete Luftfeuchtigkeit kein bisschen. Ein wohltemperierter Empfang nach meinem Geschmack!
Aber das schönste ist mein Hotel. Ein dekadent großes Bett nur für mich, eine Wasserfalldusche nur für mich UND ein WC mit Zusatzfunktionen!

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Ich bin mitten im financial district oder mehr noch dem commercial district. Da mich der jetlag nicht sehr umgehauen hat, bin ich gleich weiter in die Straßen. Nach wenigen Schritten stand ich mitten unter Koreanern! Ich fühl mich wie ein Riese bei manchen Begegnungen, wäre hat das je gedacht?
Unbeeindruckt von dem Gewusel um mich, knipste ich fröhlich durch die Gegend. Die Eindrücke sind lähmend, Lichter, Farben und Musik! Keine Spur von Sonntag!

So eine Reise allein ist ja schön und gut aber in Seoul bekomm ich das Gefühl, dass ich unter ganz ganz vielen Pärchen eingezwickt bin! Wo ich hinschaue, Händchenhaltende Turteltauben im Partnerlook!

Weil ich müde bin und mir die kreativen Satzbauten heute schwer fallen, nur ein Bild zum ersten Dinner in Seoul…

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